Fett macht fett, oder? | 07.12.2010 |
Weniger Fett zu essen ist der beste Weg, um abzunehmen. Das stimmt aber gar nicht. "Low-Fat" galt lange als Garant für eine Traumfigur. Doch auch zu viele Kohlenhydrate fördern Übergewicht. Wer ständig Süßes und Brot isst, hat einen erhöhten Insulinspiegel. Die Folge ist, dass weniger Fett verbrannt wird. Der jetzige Stang der Forschung: gesundes Abnehmen geht am besten mit einer kohlenhydratreduzierten und eiweißreichen Ernährung.
Studien zeigen: von 50 Menschen, die abnehmen, schafft es nur einer, ein Jahr schlank zu bleiben. Der Grund: unser Gewicht ist zu 60 % vorbestimmt – durch die Gene. Sie steuern den Stoffwechsel und machen uns zu guten oder schlechten Futterverwertern. Über 100 „Dickmachergene“ wurden bereits entdeckt.
Margarine ist besser als Butter. Das stimmt aber nicht. Erst geriert die Butter in Verruf: „Erhöht den Cholesterinspiegel!“ Dann auch die Margarine: „Enthält giftige Transfette!“ Die Wahrheit: heute finden sich in Speisemargarinen so gut wie keine Transfette – und gesunde Menschen müssen sich um Cholesterin keine Sorgen machen. Reine Geschmackssache also. Und Kalorien haben beide gleich viel: ca. 750. Weniger stecken in Halbfettprodukten, die enthalten aber bis zu 60 % Wasser. Um das mit Fett zu vermischen, sind künstliche Zusätze nötig.